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cetecom advanced ist Experte für Funktechnologie LoRaWAN

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ermöglicht weitreichende Vernetzung von Endgeräten ohne lokale Infrastruktur und in offenem Standard.

Für IoT-Anwendungen, bei denen kleine Datenmengen über große Distanzen übertragen werden sollen, ist LoRaWAN einer der wichtigsten Funkstandards. Weitere entscheidende Aspekte sind ein geringer Energieverbrauch sowie marktfähige Kosten. Insbesondere, wo viele an unterschiedlichen Standorten verteilte Endgeräte kleine Datenmengen über lange Betriebszeitensammeln und an eine Zentrale melden sollen, eignet sich LoRaWAN.

So setzen private und kommunale Versorgungsunternehmen LoRaWAN häufig für Smart Metering, also die fernauslesbare Erfassung von Strom-, Gas- oder Wasserzählern, ein. Die Zähler sind mit batteriebetriebenen LoRaWAN-Modulen ausgestattet und senden ihre Verbrauchsdaten in festen Intervallen. Auch Straßenbeleuchtung oder Parkraumbelegung in „Smart Cities“ lässt sich mit Hilfe von LoRaWAN-Sensoren einfach flexibel steuern. Sensoren identifizieren zuverlässig Verkehr oder Parkplatzbelegung und leiten die Informationen direkt an den Server weiter. In Industrieanlagen und Logistikzentren wird LoRaWAN zur Überwachung von Maschinenzuständen, Behältern oder mobilen Assets eingesetzt. Sensoren messen etwa Temperatur, Erschütterung oder Füllstände und melden Abweichungen automatisch an angebundene Systeme.

LoRaWAN ist wartungs- und kostenarm

Die Vorteile liegen auf der Hand: LoRaWAN-Sensoren senden Daten problemlos über mehrere Kilometer und ermöglichen eine effektive Abdeckung großer Flächen mit nur wenigen Gateways. Da die Endgeräte jeweils nur kurz auf Sendung, und ansonsten großenteils im Energiesparmodus sind, ergeben sich je nach Geräteklasse Batterielaufzeiten von mehreren Jahren und ein geringer Wartungsaufwand. SIM-Karten, Mobilfunkverträge und Frequenzlizenzen sind nicht erforderlich: Der Betrieb in lizenzfreien ISM-Bändern führt zu niedrige Betriebskosten. Weiteres Plus ist die hohe Skalierbarkeit in der Technologie, da einzelne Gateways tausende Endgeräte bedienen können und kleine Payloads und seltene Übertragungen für eine effiziente Nutzung der Funkressourcen sorgen. DieSensoren übermitteln Daten selbst aus Kellern, Schächten, Tiefgaragen oder Industrieumgebungen, wo andere Funktechnologien oft scheitern. LoRaWAN bietet mit nativer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie klar getrennten Schlüsseln für Netzwerk- und Anwendungsebene Sicherheit ab Werk. Auf den offenen Standard mit einem großen Ökosystem und einem breiten Hardware- und Plattformangebot können Kunden aller Branchen ohne Gefahr eines Vendor-Lock-ins zurückgreifen.

Festgelegt und weiterentwickelt wird dieser Funkstandard von der LoRa Alliance. Sie definiert Spezifikationen, regionale Parameter sowie Zertifizierungsverfahren, damit sich entsprechend zertifizierte Geräte in konformen Netzen vorhersehbar verhalten, und sich sich problemlos mit Gateways, Network Servern und Plattformen verschiedener Hersteller kombinieren lassen.

Christoph Schneider, Area Coordinator im Bereich Regulatory Services Radio ordnet ein: „Aus Sicht unseres Regulatory Services Radio Labors beobachten wir insbesondere die weitere Marktentwicklung von LoRaWAN . Wir sind gespannt, für welche Anwendungsfelder sich die Technologie etablieren wird und welche Anforderungen dabei letztlich den Ausschlag geben. Selbstverständlich bieten wir bereits jetzt die Tests nach EN 300 220 für alle Geräteentwickler und Hersteller an. “

Weitere detaillierte Informationen über LoRaWAN finden Sie hier: https://cetecomadvanced.com/de/fachartikel/lorawan/