Digitalisierung, KI und Innovation auf der RWTÜV Agenda

Ein Containerschiff auf dem Meer, flankiert von einer Stadtszene mit Hochhäusern und einer Person am Laptop mit eingeblendeten Versicherungssymbolen.
Zusammengesetzte Szene aus Elektrizitätsinfrastruktur, Ingenieurteam und Hochspannungsleitungen mit Arbeitern in Schutzhelmen und Warnwesten.
Zentrale Krankenschwester mit Tablet, umgeben von einer Collage aus Funkmast, Waldstraße, Drohne und technischer Datenanzeige.
Mehrere Unternehmens- und Institutslogos auf schwarzem Hintergrund, darunter Van Ameyde, Enoplan, IB Nordhorn, Cesitec, Enometrik, CritisLAB, TÜV NORD

Geschätzte Leserinnen und Leser,

kaum sind die heißen Tage meteorologisch vorbei, starten wir die geschäftliche Herbstrallye. Für die zweite Jahreshälfte versprechen die prognostizierten Zahlen, dass wir etwas Boden werden gutmachen können; wir glauben, Ende des Jahres die Ziele des Konzerns erreichen zu können. Das ist eine gute Ausgangslage – und zugleich Ansporn, in den kommenden Monaten weiter konsequent dranzubleiben. Erfolgreich voran gehen zum Beispiel die Kolleginnen und Kollegen von enometrik, die einen spannenden Meilenstein gesetzt haben, über den ihr Geschäftsführer Johannes Fast gerne in dieser Ausgabe berichtet.

Wer derzeit die Medien verfolgt, bekommt in der Krise regelmäßig einen Rat zu lesen: Unternehmen sollten jetzt verstärkt auf Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Innovation setzen. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, die Autoren hätten bei uns abgeschrieben! Denn alle drei Megatrends sind bei uns schon lange auf der Agenda. Wir wissen, dass Zukunftsfähigkeit vor allem entsteht durch die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, Technologien sinnvoll einzusetzen und Prozesse zu hinterfragen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technologie selbst, sondern vor allem die Menschen, die aus Möglichkeiten konkrete Lösungen machen. Deshalb freuen wir uns zum einen, zum nächsten internen Innovationswettbewerb einzuladen, der im September startet. Zum anderen geben wir das Go für unsere neuer Learning & Development Plattform, die mit wechselnden Themenmonaten und unterschiedlichen Schwerpunkten für die persönliche und fachliche Entwicklung auf dem RWTÜV CAMPUS an den Start geht. Auch im Webinar von isn, das wir Ihnen in diesem Newsletter empfehlen möchten, geht es um KI im Innovationsprozess.

Dass Nordrhein-Westfalen dieser Tage 80-jähriges Bestehen und die Demokratie feiert, soll ebenfalls erwähnt werden. Denn RWTÜV ist hier fest verwurzelt, unsere Geschichte begann bereits 1872 als „Dampfkesselüberwachungsverein Lenne, Sieg und Dill e. V.“ in Siegen. Seit Bestehen des Landes waren wir wichtiger Teil der industriellen und technologischen Entwicklung dieser Region mit dem der Anspruch, Fortschritt sicher zu gestalten. Über Generationen hinweg hat RWTÜV durch Innovation und Engagement die Entwicklung und den Strukturwandel Nordrhein-Westfalens mitgeprägt. Wir gratulieren von Herzen und sind stolz auf unser Bundesland!

Und nach der Sommerpause heißt es also: Ärmel hochkrempeln, Chancen nutzen und gemeinsam weiter vorangehen. Die Voraussetzungen dafür sind gut.

Auf eine erfolgreiche zweite Jahreshälfte!

Ihre Thomas Biedermann und Dr. Fabian Fechner

Meilenstein​

Enoplan Tochter enometrik vermeldet einen wichtigen Meilenstein: Das erste intelligente Messsystem (iMSys) ist am Start. Die erfolgreiche Installation und Inbetriebnahme markiert den Beginn eines neuen Kapitels in der Unternehmensentwicklung der enometrik.

Intelligente Messsysteme sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Der Gesetzgeber hat ihre Einführung beschlossen, um die Digitalisierung der Energiewirtschaft voranzutreiben und Stromverbräuche sowie Einspeisungen künftig sicher, transparent und nahezu in Echtzeit erfassbar zu machen. Sie bilden die Grundlage für intelligente Stromnetze, mehr Energieeffizienz und eine nachhaltige Energieversorgung.

Für enometrik bedeutet dieser erste iMSys-Einbau jedoch weit mehr als die Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Er steht für Innovationskraft, Zukunftsorientierung und den konsequenten Ausbau des Leistungsportfolios. Mit dem Einstieg in den intelligenten Messstellenbetrieb wird die Basis geschaffen, enometrik Kunden künftig moderne digitale Messdienstleistungen aus einer Hand anzubieten.

enometrik Geschäftsführer Johannes Fast bewertet den Schritt: „Was heute mit einem einzelnen Zähler beginnt, ist der Start einer Entwicklung mit großer Bedeutung für unser Unternehmen. Wir erweitern unsere Kompetenzen, erschließen ein neues Geschäftsfeld und leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Digitalisierung der Energieversorgung in Deutschland. Mein herzliches Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Engagement, ihrem Fachwissen und ihrer Begeisterung diesen Meilenstein möglich gemacht haben.“

Entwicklungschancen​

RWTÜV HR Businesspartner Natascha Winter hat für die Gruppe eine neue Weiterbildungsoffensive im Angebot. Mitarbeitende aller Tochterunternehmen sollen dabei unterstützt werden, ihre Fähigkeiten auszubauen, und ihren Arbeitsalltag effektiver zu managen und Kundenansprachen wirksamer zu gestalten.

Unter dem Namen „Learning & Development Campus“ wird in bewährter Zusammenarbeit mit Wibke Schindler von der Coaching Agentur Klar & Quirlig ein gruppenweites Entwicklungsprogramm für alle Kolleginnen und Kollegen, unabhängig von Funktion, Rolle oder Hierarchie angeboten. Ziel ist die Reflektion der eigenen Arbeitsweise, die Entwicklung neuer Kompetenzen und eine Optimierung des Berufsalltags durch das Gelernte. Über sechs Monate werden thematische Bausteine unter Überschriften wie Selbstorganisation, Kommunikation, Präsentation, Projektmanagement, Change und Stressmanagement für je 35 Teilnehmende angeboten. Virtuelle Trainingseinheiten werden mit praxisnahen Übungen, Selbststudium und Reflexion verbunden, die Inhalte sollen direkt im Arbeitsalltag angewendet werden können.

Die Anmeldung erfolgt über den RWTÜV CAMPUS und bereits jetzt ist für alle, die noch keinen Platz zugeteilt bekommen konnten, eine Wiederholung im ersten Halbjahr 2027 geplant.

Startschuss

Der interne Innovationswettbewerb der RWTÜV Gruppe geht in die nächste Runde. Geschäftsführer Thomas Biedermann ist überzeugt: „Wenn wir unser Dienstleistungsportfolio, unsere Prozesse und unsere Tools stetig weiterentwickeln wollen, benötigen wir den qualifizierten Input unserer Mitarbeitenden, denn ihr seid die Experten auf euren Gebieten. Innovation lebt von neuen Ideen und genau diese wollen wir fördern. Ab jetzt habt ihr wieder die Möglichkeit, mit kreativen Vorschlägen aktiv an der Weiterentwicklung der Unternehmen und der Gruppe mitzuwirken.“

Der interne Innovationswettbewerb der RWTÜV Gruppe wurde in Zusammenarbeit mit Beteiligungsunternehmen isn – innovation service network entwickelt. Jedes Jahr werden die besten Vorschläge aus dem Inneren des Konzerns gesucht: „Wie können Synergien gehoben, Prozesse optimiert, KI erfolgversprechend eingesetzt werden? Wie neue Kunden gewonnen oder Abläufe vereinfacht werden? Thematisch sind 2026 wenig Vorgaben gesetzt, ob Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit oder ganz andere Zukunftsthemen – Voraussetzung ist lediglich, dass die RWTÜV Gruppe aus den Vorschlägen neue Dienstleistungen und konkrete Lösungen für die Zukunft entwickeln kann.

Ausgelobt sind wertvolle Preise und Unterstützung bei der Umsetzung erfolgversprechender Vorschläge mit einem Gesamtbudget von über 100.000 Euro. Die Bewertung erfolgt über die CAMPUS Community sowie die aus den Geschäftsführungen der Töchter bestehenden Jury.

Wir freuen uns auf viele kreative Impulse und spannende Ideen!

Innovationsbooster

Nicht nur innerhalb der RWTÜV Gruppe ist RWTÜV Tochter isn – innovation service network aktiver Treiber für Innovationsmanagement. Mit dem Webinar „KI als Innovations-Booster für KMUs“ richteten sich Prof. Dr. Reinhard Willfort und seine Experten-Kollegen Thomas Röblreiter, Digitalisation und Innovation Advisor Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft sowie Florian Dürager, Innovationsberater und Förderexperte Innovation Salzburg, explizit an Unternehmen der DACH-Region. Prof. Dr. Willfort erläutert: „Nichts tun ist auch eine Entscheidung – nur meist die teuerste. Während viele Unternehmen noch abwägen, ob KI im Innovationsmanagement relevant ist, bauen andere damit bereits Wettbewerbsvorteile auf.“ Erläutert wird, was Entscheider hinsichtlich KI im Innovationsmanagement wissen müssen, wie richtige Daten mit passenden Tools zum Wettbewerbsvorteil werden, wie Risiken vor wichtigen Investments minimiert werden können und warum und wie 40 % der neugegründeten Unternehmen ihr Geschäftsmodell komplett um KI entwickeln. Das komplette Webinar sehen Sie hier:

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Mehr Informationen

Sommerfeste III

Nachdem das RWTÜV Team aus der Konzernzentrale beim ersten Termin von starkem Regen ausgebremst wurde, konnte der Ausflug zur Fußballgolf-Anlage des Rutherhof Glücklich in Essen am 3. August nun endlich nachgeholt werden.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden Regen- in Sonnenschirme umfunktioniert; so geschützt meisterte das Team die Herausforderungen des Parcours mit einer ordentlichen Portion Ehrgeiz. Jeder Treffer sorgte für Spaß und gute Fußball-Stimmung, mit Tor-Jubel inspiriert von der gerade erst durchlebten WM 2026. Der abwechslungsreiche Tag wird allen lange in guter Erinnerung bleiben. Vielen Dank an die Organisatoren!